Fanny Steingräber – Quantified Self Bachelor Thesis 01

Werkstudentin Fanny über ihre Bachelorarbeit zum Thema Quantified Self

by Marius Braun April 17th, 2013 No comments

Seit Anfang März ist unsere Werkstudentin Fanny dabei ihre Bachelorarbeit zum Thema Quantified Self bei uns zu schreiben. Grund genug sie hier nochmals nachträglich willkommen zu heißen und in einem Gespräch das Thema ihrer Arbeit kurz vorzustellen. Also: Willkommen bei think moto, liebe Fanny! Bevor Fanny uns von ihrer Arbeit erzählt, gibt es für alle Interessierten noch ein paar Infos zum Thema:

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Die drei Fragen des Branded Interaction Design (BIxD)

by Marco Spies December 11th, 2012 No comments

In seinem Aufsatz On Theory (GRID, Nr. 1) verweist Guy Bonsiepe auf den Kulturwissenschaftler Edward Said, der in den 80er Jahren dem vorherrschenden werkimmanenten Interpretationsansatz des französischen Strukturalismus einen gesellschaftskritischen Ansatz entgegenstellt. Seine 3 Grundfragen für eine “Politik der Textinterpretation”: “Wer schreibt? Für wen wurde der Text geschrieben? Unter welchen Umständen?”
Bonsiepe formuliert die Fragen für das Design “zu Zwecken der Designinterpretation, -ausbildung und der -praxis” um: “Für wen wird ein Design entwickelt? Unter welchen wirtschaftlichen, sozialen und technischen Bedingungen?” “Vielleicht”, so Bonsiepe, “ließen sich von diesen Fragestellungen her Relevanzkriterien für das Entwerfen [...] finden.”

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DDC History Metamorphosen

Metamorphosen in der Publishing Branche

by Marco Spies January 22nd, 2012 No comments

Vor einigen Wochen haben wir die erste Ausgabe der DDC Design Bibliothek bekommen. Das gelbe Büchlein im handlichen Taschenbuchformat hat den Titel “Metamorphosen – Design zwischen Erneuerung und Anpassung”. Darin gibt es u.a. einen gut lesbaren Artikel von Thomas Garms, über das Coverdesign von Zeitschriften und die Entwicklungen, die der Branche bevorstehen, bzw. die etliche Zeitschriftenmacher gerade verpassen. Der letzte Absatz des Aufsatzes (und des Buches) lautet:

“Die Zukunft liegt für Zeitschriftenmacher in der Fähigkeit, ihr Publikum immer wieder aufs Neue zu überraschen – mit relevanter Themensetzung und optischen Gestaltungsformen, die für ein ausdifferenziertes Lebensgefühl stehen. Deshalb ist die Innovationsleistung in einer Branche, die sich mehr und mehr in Nischenmärkte aufspaltet, längst zur Überlebensfrage geworden. Die kluge Verbindung aus Wort- und Bildwitz ist hierfür allemal ein guter Anfang.”

Garms war in der Vergangenheit u.a. Chefredakteur bei Fit For Fun, Men’s Health, Welt am Sonntag, Hörzu, Funk Uhr, TVneu, Bildwoche und ist heute Geschäftsführer Corporate Media der Axel Springer Schweiz AG. Er weiß also wovon er spricht, wenn er die Überlebensfrage stellt. Aber betrifft das gleich die ganze Branche?

Aus Lesersicht ist die beklagte Aufspaltung in Nischenmärkte zu begrüßen, zeigt sie doch, dass sich dort, wo Nachfrage besteht, auch entsprechende Angebote herausbilden. Denn für Relevanz in der Themensetzung und optischen Gestaltung gab es immer eine Nachfrage. Dass sich hier ein Long Tail mit inhaltlich und ästhetisch anspruchsvollen Print- und Onlineangeboten zu den unterschiedlichsten Themen herausgebildet hat, der die Platzhirschen in die Enge treibt, ist auch eine Folge der medientechnologischen Entwicklung des letzten Jahrzehnts. Eine kluge Verbindung aus Wort- und Bildwitz schadet nie, wird aber, als einzige Innovationsleistung der einstigen Branchenführer, kaum deren Überleben sichern.

Metamorphosen – Design zwischen Erneuerung und Anpassung
DDC Designbibliothek HISTORY 1
Zu bestellen für 9,90 EUR beim Deutschen Designer Club (DDC).

World Usability Day Berlin

by Christoph Rohrer November 14th, 2011 No comments

Am 10. November fand der World Usability Day statt. In Berlin konzentrierte man sich auf Vorträge zum Thema “Usability & UX für Social Networks”. Ein kurzer Einblick in ausgewählte Vorträge:

Der erste und subjektiv beste Speaker war Oliver Reichenstein von den Information Architects, vielen ist sein “iA Writer” ein Begriff. Er sieht Social Media als eine Ebene im Internet, wo Menschen miteinander verbunden sind. Eigentlich müsse jede Website Social Media sein. Wobei dieser Begriff über den omnipräsenten Facebook-button hinaus gehen sollte. Ein Problem, das Reichenstein ansprach waren die Rechte der Nutzer in Social Networks. Zwar darf man als Nutzer nicht viel verlangen wenn man etwas gratis bekommt, doch ist der User in einem Social Network immer auch ein Stück weit der Betreiber und als solcher hat er umso mehr Anspruch auf seine Daten. Es ist allerdings sehr problematisch, wenn der Gesetzgeber die Medien nicht versteht. “Gesetze müssen mediengerecht sein.” Zuletzt erzählte Reichenstein von einem Erlebnis mit einem Rasierer. Er war online auf der Suche nach einem Rasierapparat. Als er sich entschieden hatte, bemerkte er auf Facebook einen Werbebanner für einen Rasierer. Erst konnte er sich nicht erklären woher Facebook wusste, was er suchte. Es stellte sich heraus, dass diese Informationen von Like-Buttons auf Rasierer-Webseiten stammen. Dieses Erlebnis macht bewusst, wie genau Soziale Netzwerke über ihre Nutzer Bescheid wissen. Read more

Social Snap Tags

by Marco Spies October 28th, 2011 No comments

Only recently we have been looking for an alternative to QR Tags, that integrates better with clean branded layouts. Now I came across Spyderlinks Social Snap Tags – a commercial solutions that looks quite handsome (i haven’t tested it yet), but also comes with all the disadvantages that proprietary solutions have Read more

think moto auf der qubique in berlin

think moto auf der QUBIQUE vom 26.-29.10. in Berlin

by Marco Spies October 11th, 2011 No comments

Wir freuen uns, dass wir mit unserer iPhone App KOUYOU wieder am Stand des Deutschen Designer Clubs auf der QUBIQUE vertreten sein werden, nachdem wir im Januar bereits auf der Internationalen Möbelmesse in Köln dabei waren. Die QUBIQUE ist eine neue Möbelmesse, die in diesem Jahr erstmals eine Selektion von internationalen Möbelmarken im ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof zeigt.
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“Not everything could also be something.”

by Marco Spies September 2nd, 2011 No comments

Only a few weeks ago I read Harry Harrison and Marvin Minsky’s “The Turing Option” from 1992. The sci-fi epic is situated in 2023 and it is striking how naive the renowned writer and the AI authority were with their forecast of technological development and esp. of interaction paradigms. Digital paper, wireless connections, embedded computing, gesture based interactions… all this has happened much earlier than in the book and to a greater extend than described.

However, if you watch this conversation of  two chatbots it seems that the future of AI foreseen by Harrison and Minsky, is a long way to go from 2011. Nevertheless, the video actually emphasizes the uneasy feeling that I had when reading the book. Somehow, Sven, the robot in “The turing option” is just too perfectly human. Perhaps we should appreciate, these “cleverbots” are not…

Find an English review of the book here.
I actually read the German version of the book.