Edeka - Supergeil Video

Leider geil…

by Marco Spies April 1st, 2014 Comments off

Um es vorwegzunehmen: ich finde „Supergeil“, den neuen EDEKA Spot (ja, so nenn ich das mal) schon ziemlich geil.

Ich bin aufgewachsen mit EDEKA. Meine Großeltern besaßen einen kleinen Tante-Emma-Laden in dem Dorf, in dem ich aufwuchs. Es war toll. Es gab Süßes und Limonade und Comics und immer wenn Kundschaft kam, klingelte es im verrauchten Wohnzimmer, das direkt neben dem Ladenlokal lag.
Wenn ich meine Großeltern fragte, was EDEKA eigentlich bedeutete, bekam ich zwei antworten. die erste, mit einem pfiffigen Lächeln ausgesprochen: Ein Dummer Esel Kauft Alles. Die zweite, mit einem Ausdruck im Gesicht, der nun aber Ernst machte und alles im Scherz ausgesprochene revidierte: Erfolg Durch Ehrbare Kaufmännische Arbeit, natürlich. Read more

Prototyping Interfaces – Interaktives Skizzieren mit vvvv

by Jessica Wegelin December 17th, 2013 Comments off

Seit einiger Zeit steht ein weiteres Buch aus dem Hermann Schmidt Verlag in unserem Regal – Prototyping Interfaces – Interaktives Skizzieren mit vvvv. Das Buch, das aus einer Abschlussarbeit entstand, beinhaltet Anleitungen und Praxisbeispiele, um Gestaltern die Möglichkeiten des Physical Computing zu eröffnen. Wir haben mit den Autoren über die Entstehung des Buches gesprochen.


Das Ergebnis des Designprozesses ist heute nicht mehr nur ein statischer Gegenstand. Wir gestalten Interaktionen – Dinge, die sich verhalten und die dem Nutzer oft physische Aktionen abverlangen. Für uns Designer bedeutet dies, das wir uns auf einen neuen Gestaltungsprozess einlassen müssen, dessen zentrales Werkzeug das iterative Austesten mittels Prototypen und interaktiven Skizzen sind. Das Buch Prototyping Interfaces bietet Beispiele und code snippets (auf prototypinginterfaces.com) für die wichtigsten Interaktionen wie z.B. Tracking-Verfahren und den Einsatz von Sensoren.

Prototyping Interfaces ist aber auch ein Appell: Designer sollen stärker auch die (Aus)gestaltung der Funktionalität übernehmen und dies nicht der IT überlassen.

Am letzten Mittwoch war Mark Lukas – einer der Ko-Autoren von Prototyping Interfaces – zu Gast bei think moto und hat bei uns über die Hintergründe, die Entstehung des Buches und Prototyping in der Praxis gesprochen. Read more

Brand new forms mit Typeform

by Jordi Tost March 12th, 2013 No comments

Web-Standards haben sich in den letzten Jahren, dank der Verwendung von HTML5 und CSS3 bei modernen (und mobilen) Browsern, sehr schnell entwickelt. Trotzdem sind Formulare immer noch ein schwarzes Loch: ihre Anpassung an ein Corporate Design kann wegen Crossbrowsing sehr aufwändig und problematisch sein. Auch wenn man dies schafft, Online-Formulare können sehr langweilig sein, besonders wenn man eine Umfrage oder ein Fragebogen ausfüllen muss.

Seit ungefähr 3 Jahren wird in meiner Heimatstadt Barcelona Typeform, ein neues Web-Tool für schicke interaktive Formulare, entwickelt. Und das Beste ist, es funktioniert auf allen Geräten. Verschiedene Beispiele sind im folgenden Video zu sehen:
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Eine UX Design Leseliste

Eine UX Leseliste

by Marco Spies January 18th, 2013 No comments

Weil ich immer wieder mal nach einer Leseliste oder nach Lektüretips zum Thema User Experience Design gefragt werde, anbei meine Empfehlungen, die ich kürzlich für jemanden zusammengestellt habe.
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DDC History Metamorphosen

Metamorphosen in der Publishing Branche

by Marco Spies January 22nd, 2012 No comments

Vor einigen Wochen haben wir die erste Ausgabe der DDC Design Bibliothek bekommen. Das gelbe Büchlein im handlichen Taschenbuchformat hat den Titel “Metamorphosen – Design zwischen Erneuerung und Anpassung”. Darin gibt es u.a. einen gut lesbaren Artikel von Thomas Garms, über das Coverdesign von Zeitschriften und die Entwicklungen, die der Branche bevorstehen, bzw. die etliche Zeitschriftenmacher gerade verpassen. Der letzte Absatz des Aufsatzes (und des Buches) lautet:

“Die Zukunft liegt für Zeitschriftenmacher in der Fähigkeit, ihr Publikum immer wieder aufs Neue zu überraschen – mit relevanter Themensetzung und optischen Gestaltungsformen, die für ein ausdifferenziertes Lebensgefühl stehen. Deshalb ist die Innovationsleistung in einer Branche, die sich mehr und mehr in Nischenmärkte aufspaltet, längst zur Überlebensfrage geworden. Die kluge Verbindung aus Wort- und Bildwitz ist hierfür allemal ein guter Anfang.”

Garms war in der Vergangenheit u.a. Chefredakteur bei Fit For Fun, Men’s Health, Welt am Sonntag, Hörzu, Funk Uhr, TVneu, Bildwoche und ist heute Geschäftsführer Corporate Media der Axel Springer Schweiz AG. Er weiß also wovon er spricht, wenn er die Überlebensfrage stellt. Aber betrifft das gleich die ganze Branche?

Aus Lesersicht ist die beklagte Aufspaltung in Nischenmärkte zu begrüßen, zeigt sie doch, dass sich dort, wo Nachfrage besteht, auch entsprechende Angebote herausbilden. Denn für Relevanz in der Themensetzung und optischen Gestaltung gab es immer eine Nachfrage. Dass sich hier ein Long Tail mit inhaltlich und ästhetisch anspruchsvollen Print- und Onlineangeboten zu den unterschiedlichsten Themen herausgebildet hat, der die Platzhirschen in die Enge treibt, ist auch eine Folge der medientechnologischen Entwicklung des letzten Jahrzehnts. Eine kluge Verbindung aus Wort- und Bildwitz schadet nie, wird aber, als einzige Innovationsleistung der einstigen Branchenführer, kaum deren Überleben sichern.

Metamorphosen – Design zwischen Erneuerung und Anpassung
DDC Designbibliothek HISTORY 1
Zu bestellen für 9,90 EUR beim Deutschen Designer Club (DDC).

“Not everything could also be something.”

by Marco Spies September 2nd, 2011 No comments

Only a few weeks ago I read Harry Harrison and Marvin Minsky’s “The Turing Option” from 1992. The sci-fi epic is situated in 2023 and it is striking how naive the renowned writer and the AI authority were with their forecast of technological development and esp. of interaction paradigms. Digital paper, wireless connections, embedded computing, gesture based interactions… all this has happened much earlier than in the book and to a greater extend than described.

However, if you watch this conversation of  two chatbots it seems that the future of AI foreseen by Harrison and Minsky, is a long way to go from 2011. Nevertheless, the video actually emphasizes the uneasy feeling that I had when reading the book. Somehow, Sven, the robot in “The turing option” is just too perfectly human. Perhaps we should appreciate, these “cleverbots” are not…

Find an English review of the book here.
I actually read the German version of the book.