Usability – Zwischen Gewohnheit und Identität

by think moto January 12th, 2016 No comments

Im Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe beleuchtet der Designreport das Thema Usability: Was bedeutet dieses „Versprechen der Einfachheit“ für die zahlreichen Bereiche unseres Lebens in denen der Fortschritt die physische und digitalen Welt aktuell verschmilzt? Diese und andere Entwicklungen stellen neue Anforderungen an die Usability von Automobilität, Wohnen und Gesundheit. Auch der Designprozess muss sich neuen Herausforderungen stellen: Gestalter sind mehr denn je gefordert, den Nutzer als Partner auf Augenhöhe zu begreifen, der es Ihnen ermöglicht, ihre Perspektive einzunehmen.

Marco’s Beitrag in Designreport „Zwischen Gewohnheit und Identität“ geht auf die Rolle von Usability für die Markenführung ein. Für die Gestaltung wirklich erfolgreicher Markenprodukte ist die Gebrauchstauglichkeit digitaler und physischer Produkte unabdingbar und Bestandteil des ganzheitlichen Nutzererlebnisses. Darüber hinaus fordert sie eine Usability, die aus der Marke heraus entwickelt wird und Interaktionsmuster, die markenprägend wirken. Eine Marke, die Nutzerlebnisse mit „Joy-Of-Use“ bietet, wird dauerhaft in Erinnerung bleiben.

Die Herausforderung entsteht jedoch nicht nur dann, wenn die Marke versucht, ihre Individualität herauszustellen und mit bekannten Bedienmustern bricht, sondern auch wenn die technologischen Möglichkeiten neue Bedienparadigmen ermöglichen und die Möglichkeiten für markenprägende Interaktionen erweitern. Usability wirkt dabei als Konstante, die Joy-Of-Use und damit Markenakzeptanz erst möglich macht und Gestaltern als Wegweiser dient.

Mehr zum Thema Usablity in der aktuellen Ausgabe des Designreport (6 | 2015). Erste Einblicke gibt es in der Leseprobe.

 

 

Von Netzkultur bis Raumfahrt — Das war die re:publica 2015

Es ist wieder Mai und das heißt mittlerweile zum neunten Mal: re:publica! Unter dem Motto „Finding Europe“ luden die Organisatoren rund 450 Vortragende und über 6000 Gäste in die Station in Berlin Kreuzberg. Dabei ging es neben dem Thema Netzpolitik, um Netzkultur, Geflüchtete und deren Leben in Deutschland, Technologie und sogar Raumfahrt. Auf mehr als 11 Bühnen wurde größtenteils parallel ein umfangreiches Programm geboten.

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Beiträge von Marco Spies in der form und in der PAGE

by Emanuel Jochum February 25th, 2015 No comments

Und wieder sehr erfreuliche Nachrichten: Ein paar Beiträge von Marco wurden kürzlich in den Design-Fachzeitschriften form und PAGE veröffentlicht! Nachfolgend geben wir einen kleinen Überblick über die Themen.

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KIKK – The state of play

by Jessica Wegelin November 12th, 2014 No comments

„The state of play“ – unter diesem Motto startete letzte Woche das New Media Festival KIKK in Belgien und schrieb sich damit auf die Fahne, uns die wichtigsten Projekte der Design- und Medienwelt zu präsentieren und uns vor allem zum Spielen zu animieren. Zu sehen gab es eine Reihe namhafter Speaker wie Onformative, Adam Magyar, Zach Lieberman und Casey Neistat vor der beeindruckenden Kulisse eines Theaters aus dem 19. Jahrhundert.

Wir zeigen Euch unsere Favoriten des KIKK-Festivals.

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Edeka - Supergeil Video

Leider geil…

by Marco Spies April 1st, 2014 No comments

Um es vorwegzunehmen: ich finde „Supergeil“, den neuen EDEKA Spot (ja, so nenn ich das mal) schon ziemlich geil.

Ich bin aufgewachsen mit EDEKA. Meine Großeltern besaßen einen kleinen Tante-Emma-Laden in dem Dorf, in dem ich aufwuchs. Es war toll. Es gab Süßes und Limonade und Comics und immer wenn Kundschaft kam, klingelte es im verrauchten Wohnzimmer, das direkt neben dem Ladenlokal lag.
Wenn ich meine Großeltern fragte, was EDEKA eigentlich bedeutete, bekam ich zwei antworten. die erste, mit einem pfiffigen Lächeln ausgesprochen: Ein Dummer Esel Kauft Alles. Die zweite, mit einem Ausdruck im Gesicht, der nun aber Ernst machte und alles im Scherz ausgesprochene revidierte: Erfolg Durch Ehrbare Kaufmännische Arbeit, natürlich. Read more

Prototyping Interfaces – Interaktives Skizzieren mit vvvv

by Jessica Wegelin December 17th, 2013 No comments

Seit einiger Zeit steht ein weiteres Buch aus dem Hermann Schmidt Verlag in unserem Regal – Prototyping Interfaces – Interaktives Skizzieren mit vvvv. Das Buch, das aus einer Abschlussarbeit entstand, beinhaltet Anleitungen und Praxisbeispiele, um Gestaltern die Möglichkeiten des Physical Computing zu eröffnen. Wir haben mit den Autoren über die Entstehung des Buches gesprochen.


Das Ergebnis des Designprozesses ist heute nicht mehr nur ein statischer Gegenstand. Wir gestalten Interaktionen – Dinge, die sich verhalten und die dem Nutzer oft physische Aktionen abverlangen. Für uns Designer bedeutet dies, das wir uns auf einen neuen Gestaltungsprozess einlassen müssen, dessen zentrales Werkzeug das iterative Austesten mittels Prototypen und interaktiven Skizzen sind. Das Buch Prototyping Interfaces bietet Beispiele und code snippets (auf prototypinginterfaces.com) für die wichtigsten Interaktionen wie z.B. Tracking-Verfahren und den Einsatz von Sensoren.

Prototyping Interfaces ist aber auch ein Appell: Designer sollen stärker auch die (Aus)gestaltung der Funktionalität übernehmen und dies nicht der IT überlassen.

Am letzten Mittwoch war Mark Lukas – einer der Ko-Autoren von Prototyping Interfaces – zu Gast bei think moto und hat bei uns über die Hintergründe, die Entstehung des Buches und Prototyping in der Praxis gesprochen. Read more

Brand new forms mit Typeform

by Jordi Tost March 12th, 2013 No comments

Web-Standards haben sich in den letzten Jahren, dank der Verwendung von HTML5 und CSS3 bei modernen (und mobilen) Browsern, sehr schnell entwickelt. Trotzdem sind Formulare immer noch ein schwarzes Loch: ihre Anpassung an ein Corporate Design kann wegen Crossbrowsing sehr aufwändig und problematisch sein. Auch wenn man dies schafft, Online-Formulare können sehr langweilig sein, besonders wenn man eine Umfrage oder ein Fragebogen ausfüllen muss.

Seit ungefähr 3 Jahren wird in meiner Heimatstadt Barcelona Typeform, ein neues Web-Tool für schicke interaktive Formulare, entwickelt. Und das Beste ist, es funktioniert auf allen Geräten. Verschiedene Beispiele sind im folgenden Video zu sehen:
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