Design – Quo Vadis? Statement von Marco Spies in der ‘form’.

by Jessica Wegelin December 4th, 2013 No comments

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In der Jubiläumsausgabe der form werden weltweit führende Köpfe der Designszene nach der Zukunft der Branche befragt. Das Statement von Marco findet sich auf den Seiten 43 und 44. Wir geben es hier wieder:

form: “Welches ist aus Ihrer Sicht die derzeit herausragende/einschneidendste Entwicklung im Design?”

Die Ausweitung des Designbegriffs auf all jene Bereiche der wirtschaftlichen Wertschöpfung, die in einer Service- und Wissensgesellschaft relevant sind. Die Anwendung von gestalterischen Prinzipien in der Unternehmensführung und Produkt- und Service-Entwicklung, die mit Design Thinking ihr Buzzword gefunden hat, hat Gestaltung zu einer Leitdisziplin unserer Zeit werden lassen. Diese neue Rolle von Design trägt einem ökonomischen Paradigmenwechsel Rechnung, von einer Erlebnisgesellschaft zu einer Transformationsgesellschaft, in der Menschen sich nach sinnhaften, nachhaltigen Produkten sehnen. Read more

"The Trouble with context…" by Stephanie Rieger

Forget about mobile

by Borahm Cho May 22nd, 2011 1 comment

Die IA Konferenz 2011 in München ist leider zu Ende. Die gute Nachricht: Dank dem Hype um iOS, iPhone, iPad, Appstore, Android und der Komplexität von “Mobile”, sind wir UX Designer gefragter denn je. Ich möchte nur einige Themen anreißen:

Mobile Only User -  Dont make people wait, until they get home (Barbara Ballard)

"The Trouble with context…" by Stephanie Rieger

"The Trouble with context…" by Stephanie Rieger

In Westeuropa sind wir mit dem Internet langsam aufgewachsen, vom 56k Modem über ADSL, UMTS bis zu LTE. Wir kennen das Internet von Zuhause und vom Smartphone. Das ist die eine Generation, aber es entwickelt sich zeitgleich eine neue Generation, die so genannten Mobile-Only User. 20% der Mobile User in den USA nutzen bzw. kennen das Internet nur von ihrem Smartphone, bei “Mobile Mums” sind es sogar bis zu 30% mehr. In China sollen es sogar bis zu 70% sein! In Afrika ist es noch extremer: Dort wurden teilweise Technologien wie Landlines (Festnetz) und (Internet) Computer komplett übersprungen. Festnetz und Computer hat es in den meisten Regionen Afrikas nie gegeben – geschweige denn Strom. Dafür aber Handys mit Akkulaufzeiten von bis zu vier Wochen. Seit einigen Jahren sogar vermehrt mit Internetanbindung. Was bei uns noch immer ein Wunschdenken ist, ist in Afrika Alltag und oft die einzige Möglichkeit Geld zu versenden bzw. zu erhalten: Mobile Payment per SMS.
Das bedeutet weiter gedacht, dass auch Mobile User Zugang zum kompletten Funktionsumfang eines Services haben müßen. Der User will “unterwegs” nicht nur sein Kontoauszug sehen, sondern auch Überweisungen aller Art machen können. Keine inhatlich abgespeckten Webseiten, keine Funktions reduzierten Apps und die Aussage: Zuhause am Computer kann er ja den “Rest” machen funktioniert in einigen Use Cases nicht mehr. Es ist die Balance zwischen: der User möchte auch mobil kompletten Funktionsumfang von der bekannten Webseite und wie viele Funktionen tun dem User gut. Simplify Function and Content?: Yes and No. Die meisten Insights kamen von Sabine Stoessel. Quellen folgen, sobald Ihre Folien online sind Read more