think moto markenmodell

Brand BIOS – das think moto Markenmodell.

by Marco Spies May 15th, 2012 No comments

Neulich las ich im Interview mit Twitter Gründer Jack Dorsey den Satz: “Wir wollen die Welt verändern.” Die Welt zu verändern ist (wieder) das Mantra vieler Start-Ups geworden. Ich bin grundsätzlich nicht abgeneigt gegen eine gesunde Verbindung aus Unternehmergeist und Idealismus, glaube auch, dass nur das eine ohne das andere für Gründer gar nicht funktioniert, aber die Frage die sich mir immer aufdrängt ist: wohingehend wollt ihr die Welt denn verändern? Welche Welt ist die Welt nach Twitter? Die Antwort auf diese Frage bleiben viele Unternehmen schuldig, weil sie sie für sich selbst nicht beantwortet haben. Es ist nichts mehr als die Frage nach einem glaubhaften Markenkern. Es ist für uns die Grundfrage der Marken-Entwicklung. Sie steht am Anfang unseres Markenprozesses.

Das bedeutet Marken-Entwicklung für uns: Marken eine Bedeutung zu geben. Eine Daseinsberechtigung. Etwas zu erschaffen, mit dem die Menschen sich verbunden fühlen. Einen Markenkern zu schaffen, der im Markenverhalten spürbar wird, im Markenbild sichtbar, in der Markengeschichte erzählbar und im Markenangebot nutzbar.

Das think moto Markenmodell definiert Marken daher über vier Bestandteile, die wir mit unseren Kunden gemeinsam erarbeiten.

1. das Markenverhalten (engl. Brand Behaviour), welches das Verhalten, den “Charakter” der Marke beschreibt. Hierbei sehen wir die Marke als Person, mit Werten, die sie glaubhaft und authentisch machen. (Insights, die wir benötigen sind: Selbst- und Fremdbild des unternehmens) Das Ziel: ERLEBBARKEIT.

2. das Markenbild (engl. Brand Image), welches die Marke in ihrem Symbolcharakter, ihrer Ikonografie beschreibt. Dazu visualisieren wir die Marke anhand von Moodboards, später Styleguides. Das Ziel: EINZIGARTIGKEIT.

3. die Markengeschichte (engl. Brand Story), welche die Herkunft, die Mythen und Legenden der Marken erzählt. Erzählungen sind tief verwurzelt in der menschlichen Kultur… Das Ziel: GLAUBHAFTIGKEIT.

4. das Markenangebot (engl. Brand Offering), welches das Leistungs- Service- oder Produktangebot der Marke definiert – und damit den faktischen Nutzen für die Menschen. Das Ziel: RELEVANZ.

Die vier Bestandteile decken emotionale und rationale Aspekte einer Marke ab (Nennung von oben nach unten entspricht von emotional bis rational). Alle vier Markenbestandteile müssen auf die Bedeutung der Marken einzahlen, damit diese sich zu einem stabilen Markenkern entwickeln kann. Damit sie anwendbar werden definieren wir Markenfilter, die in der Markenkommunikation, aber auch bei der Produktentwicklung als Prüfsteine eingesetzt werden. Sie können und sollten sowohl bei Design Thinking Prozessen als auch im Lean Management zur Bewertung genutzt werden.

BYRK moebel Website

Online Offline Branding für BYRK möbel

by Katja Wenger January 20th, 2012 No comments

Wir freuen uns, pünktlich zur Kölner Möbelmesse ging die Seite von BYRK Möbel online! Wir haben die Jungs von BYRK gestalterisch aber auch unternehmensstrategisch begleitet, d.h. einen Markennamen entwickelt, Markeantribute definiert und über das Corporate Design und die Bildwelt hinaus eine Website entwickelt.

Schaut mal rein und macht euch ein Bild von der neuen jungen Möbelmarke. Am besten mit eurem iPad, denn dafür ist die Seite optimiert.
Das iPad ist nicht nur in der Zielgruppe verbreitet, sondern unterstützt BYRK aktuell am Messestand in Köln.
Die tollen Bilder sind übrigens von der Fotografin Jasmin Marla Dichant.

www.byrk-moebel.de
www.thinkmoto.de/case-byrk

Das Logo in interaktiven Medien

by Marco Spies November 23rd, 2011 1 comment

Das Logo ist das Aushängeschild einer Marke schlechthin. Früher waren die Regeln klar: ein Logo sollte unverwechselbar sein, einfach, unveränderbar und in verschiedenen Größen und Umgebungen funktionieren. Die Aufgabe bestand darin, den Absender eines Produktes, eines Plakates, eines Briefes möglichst eindeutig zu kommunizieren. Für den Werber hieß das dann meist: Make the logo bigger! Read more

Nokia N9 Interface

“How do we build a better phone?” – Peter Skillman on the Nokia N9

by Marco Spies September 2nd, 2011 No comments

I had a very inspiring 1-hour phone interview with Peter Skillman yesterday. Skillman is VP Smart Devices UX Design at Nokia. In our phone call Skillman spoke about the UX Design of the Meego platform for the new Nokia N9, which he was hired for in September 2010. He also spoke about Nokias strategic shift towards a cooperation with Microsoft Windows Phone as the future platform on Nokia smartphones and the conditions needed for changing a product-driven organisation into a user-centered. Read more

The interface is the brand. The evolution of the Google (brand) design.

by Marco Spies June 30th, 2011 2 comments

We had a discussion going on in our team yesterday about Google’s latest update of their interface design – with some of us referring to google in the past as beeing techie – which I disagreed. However, discussing the pro’s and con’s of the new design made me review where Google has been coming from. Read more