In seinem Aufsatz On Theory (GRID, Nr. 1) verweist Guy Bonsiepe auf den Kulturwissenschaftler Edward Said, der in den 80er Jahren dem vorherrschenden werkimmanenten Interpretationsansatz des französischen Strukturalismus einen gesellschaftskritischen Ansatz entgegenstellt. Seine 3 Grundfragen für eine “Politik der Textinterpretation”: “Wer schreibt? Für wen wurde der Text geschrieben? Unter welchen Umständen?”
Bonsiepe formuliert die Fragen für das Design “zu Zwecken der Designinterpretation, -ausbildung und der -praxis” um: “Für wen wird ein Design entwickelt? Unter welchen wirtschaftlichen, sozialen und technischen Bedingungen?” “Vielleicht”, so Bonsiepe, “ließen sich von diesen Fragestellungen her Relevanzkriterien für das Entwerfen [...] finden.”
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Tags: Branded Interaction Design, branded interactions, Branding, Crowdfunding, design, Designkritk, Designtheorie, DIY, Edward Said, Guy Bonsiepe, Markenstrategie
Branded Interactions liegt derzeit beim Buchbinder und wird nun in wenigen Tagen erscheinen. Einige Vorab-Exemplare gab es bereits auf der Buchmesse zu sehen und auch die Fachpresse hat zum Teil schon das Buch bekommen. Infolge dessen ist bereits in der form (Ausgabe 244, Nov/Dez 2012) eine ganzseitige Rezension unter dem Titel “Branded Interactions – An Insider Guide for Digital Creatives” erschienen. Wir freuen uns sehr über die gute Besprechung. Prof. Stefan Wölwer schreibt:
Marco Spies hat ein wichtiges Buch geschrieben. Titel und Inhalt von “Branded Interactions” tragen endlich der Tatsache Rechnung, dass sich Markenentwicklung uns -Kommunikation im digitalen Zeitalter schon seit vielen Jahren grundlegend verändert haben. [...] “Branded Interactions” sollte in keiner Agentur, bei keinem Kunden und in keiner Hochschule fehlen. Das Buch erklärt das umfassende Thema zeitgemäßer Markenentwicklung und -führung auf sehr ansprechende Weise und wird sicherlich auch weitere Fachpublikationen zum Thema provozieren. Dadurch wird es dem Wesen des Interaction Design nur gerecht, da es nicht fertige, unverrückbare Werke und Erkenntnisse beschreibt, sondern den Prozess führt und begleitet und damit Vorbild ist gelungene “Branded Interactions”.
Prof. Stefan Wölwer in: form 244
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Neulich las ich im Interview mit Twitter Gründer Jack Dorsey den Satz: “Wir wollen die Welt verändern.” Die Welt zu verändern ist (wieder) das Mantra vieler Start-Ups geworden. Ich bin grundsätzlich nicht abgeneigt gegen eine gesunde Verbindung aus Unternehmergeist und Idealismus, glaube auch, dass nur das eine ohne das andere für Gründer gar nicht funktioniert, aber die Frage die sich mir immer aufdrängt ist: wohingehend wollt ihr die Welt denn verändern? Welche Welt ist die Welt nach Twitter? Die Antwort auf diese Frage bleiben viele Unternehmen schuldig, weil sie sie für sich selbst nicht beantwortet haben. Es ist nichts mehr als die Frage nach einem glaubhaften Markenkern. Es ist für uns die Grundfrage der Marken-Entwicklung. Sie steht am Anfang unseres Markenprozesses.
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Wir freuen uns, pünktlich zur Kölner Möbelmesse ging die Seite von BYRK Möbel online! Wir haben die Jungs von BYRK gestalterisch aber auch unternehmensstrategisch begleitet, d.h. einen Markennamen entwickelt, Markeantribute definiert und über das Corporate Design und die Bildwelt hinaus eine Website entwickelt.
Schaut mal rein und macht euch ein Bild von der neuen jungen Möbelmarke. Am besten mit eurem iPad, denn dafür ist die Seite optimiert.
Das iPad ist nicht nur in der Zielgruppe verbreitet, sondern unterstützt BYRK aktuell am Messestand in Köln.
Die tollen Bilder sind übrigens von der Fotografin Jasmin Marla Dichant.
www.byrk-moebel.de
www.thinkmoto.de/case-byrk
Das Logo ist das Aushängeschild einer Marke schlechthin. Früher waren die Regeln klar: ein Logo sollte unverwechselbar sein, einfach, unveränderbar und in verschiedenen Größen und Umgebungen funktionieren. Die Aufgabe bestand darin, den Absender eines Produktes, eines Plakates, eines Briefes möglichst eindeutig zu kommunizieren. Für den Werber hieß das dann meist: Make the logo bigger! Read more
I had a very inspiring 1-hour phone interview with Peter Skillman yesterday. Skillman is VP Smart Devices UX Design at Nokia. In our phone call Skillman spoke about the UX Design of the Meego platform for the new Nokia N9, which he was hired for in September 2010. He also spoke about Nokias strategic shift towards a cooperation with Microsoft Windows Phone as the future platform on Nokia smartphones and the conditions needed for changing a product-driven organisation into a user-centered. Read more
We had a discussion going on in our team yesterday about Google’s latest update of their interface design – with some of us referring to google in the past as beeing techie – which I disagreed. However, discussing the pro’s and con’s of the new design made me review where Google has been coming from. Read more